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Die Prüfung

Wer es bis hierhin geschafft hat, dem stehen nur noch drei "kleine" Hürden im Weg:

Die A-Prüfung

Die sogenannte A-Prüfung eine Art Wesenstest, bei dem überprüft wird, ob der Hund von seinem Charakter her zum Behindertenbegleithund taugt. Hierbei geht es nicht um die Aufgaben, die er später erledigen soll, sondern hier werden solche Dinge wie z.B. Jagdverhalten und Sozialverträglichkeit getestet.
Sie ist unterteilt in einen Test mit entsprechenden Stationen auf einem Gelände und einem Stadtgang, bei dem der Hund in verschiedenen Situationen und an unterschiedlichen Orten auf seine Umwelttauglichkeit überprüft wird.
Bei der Fremdausbildung wird der Hund bei dieser Prüfung von seiner ausbildenden Bezugsperson aus der Patenfamilie geführt. Die Hunde aus der Selbstausbildung legen den Test geführt von ihrem Besitzer ab.

Die Kommandoprüfung

In der Kommandoprüfung wird geschaut, ob der Hund, die für einen Behindertenbegleithund erforderliche Menge an Kommandos beherrscht (mindestens drei Hilfeleistungen, z. B. Licht anmachen) und ob Hund und Halter als Team zusammenarbeiten. Häufig wird die Kommandoprüfung in der letzten Einarbeitungswoche der Fremdausbilder abgenommen. Die Selbstausbilder können ebenfalls an dieser Einarbeitungszeit teilnehmen und die Kommandoprüfung ablegen.

Die Teamprüfung

Bevor Ihr Hund schließlich das begehrte Abzeichen erhalten kann findet noch die Teamprüfung statt. In dieser Prüfung wird u.a. das Zusammenspiel von Hund und Halter in der häuslichen Umgebung und fremden belebten Orten überprüft. Wenn Sie auch diese Hürden genommen haben, dann sind Sie beide ein geprüftes Gespann und Sie können mit recht sehr Stolz sein!