Hier auf dem Foto ist der Hals und der Kopf eines weißen Golden Retriever zu sehen, der mit seinen dunklen Mandelaugen fotogen in die Kamera blickt. Im Hintergrund ist eine grüne Rasenfläche mit Bäumen zu sehen.  Die Sonne scheint zwischen den Blättern hindurch. Es ist ein Spiel mit Licht und Schatten.
Das Bild zeigt das neue offzizielle Hunde für Handicaps Logo. Eine gelbe Raute, die blau umrandet ist. Mittig ist ein blauer, stilisierter Rollstuhlfahrer. Vor dem Rollstuhlfahrer sitzt ein Assistenzhund, der dem Rollstuhlfahrer seine Pfote gibt. Im oberen Bereich der Raute ist ein dicker gelber Balken, blau umrandet, mit der blauen Aufschrift "Assistenzhund". Im unteren Bereich der Raute, passend zum oberen Schriftzug der Text  "Hunde für Handicaps".
Assistenzhunde für mehr
Lebensqualität und Flexibilität!

Lucie und Katharina

Auf dem Foto kannst du den schwarzen Kopf des Labradors Lucie sehen. Sie hat ihren Kopf zufrieden auf den Boden gelegt und lässt sich die Sonne auf ihre schwarze Nase scheinen.
Lucie

und ganz nebenbei die bestandene Assistenzhundteamprüfung

14.09.2013, 6:00 Uhr, Berlin. Es war warm und sonnig. Nach dem Aufstehen und einem ausgiebigen Frühstück bin ich mit Lucie zu unserer Lieblings-Wochenend-Morgenrunde aufgebrochen – baden im Teich und Ballspielen inklusive. Anschließend ging’s wieder zurück in meine Wohnung. Lucie machte ein Schläfchen und ich habe mir endlich einmal die Prüfungsaufgaben für die theoretische Prüfung angesehen – total easy und ein wenig langweilig. Dann doch lieber noch einen Kaffee und eine Runde Fernsehen.
 
Gegen 11.00 Uhr klingelt es. Die Prüferin ist da. Lucie begrüßt sie – wie auch sonst alle anderen Besucher –  ausgiebig. Nach kurzer Einweisung in den Prüfungsablauf geht es auch schon los: S-Bahn fahren (für Lucie nichts Besonderes, für mich der absolute Horror – ich bin eingefleischte Autofahrerin; Hilfeleistung: Fahrstuhl rufen durch Schalter drücken), Spaziergang durch den Treptower Park (für Lucie und für mich absolut entspannend; Hilfeleistung: Aufheben diverser Gegenstände), Abrufen und Distanzkontrolle in einer ruhigen Seitenstraße zeigen, um dann wieder in meiner Wohnung zu landen. Dort gibt es die kurze Theorieprüfung für mich und für Lucie ein erneutes Schläfchen. Sie ist bereits sichtlich erschöpft. Dann kam der schönste Teil der Prüfung: die Autofahrt zu den Potsdamer Platz Arkaden, ein wenig bummeln und einem schmackhaften Besuch bei Nordsee – also echter Alltag (für Lucie etwas nervig (sie ist durch mich zu einem nicht immer begeisterten aber sehr ausdauernden Shoppingvictim mutiert); Hilfeleistung: mich im Rollstuhl ziehen, außerdem mehrfach mit und ohne Sichtkontakt zu mir geduldig warten – Lucie meisterte diesen Teil perfekt). Nach Rückfahrt in meine Wohnung geht es erneut raus, um die noch fehlenden Punkte der praktischen Prüfung „abzuarbeiten“.
 
Nach knapp sechs Stunden hat der Spaß ein Ende. Lucie verzieht sich in mein Schlafzimmer und hängt das Bitte-nicht-Stören-Schild raus und ich bekomme das Prüfungsergebnis: bestanden :-)
 
Fazit: Wer seinen Hund kennt, mit seinem treuen Begleiter regelmäßig trainiert und auch viel unterwegs ist, hat gute Chancen die ATP mit Bravur zu bestehen.