
Hallo, ich bin Sabine,
58 Jahre alt, arbeite als Sozialarbeiterin im Jugendamt und lebe gemeinsam mit meinem Partner, unseren zwei Katern und meiner angehenden Assistenzhündin Wilma am Stadtrand von Berlin.
Da ich eine angeborene Querschnittslähmung habe, nutze ich einen Aktivrollstuhl und draußen ein elektrisches Zuggerät für meine Mobilität.
Hunde begleiten mich schon mehr als mein halbes Leben lang, mein erster, ein Zwergschnauzer, war auch einer der ersten geprüften Assistenzhunde in Deutschland und ich eines der Gründungsmitglieder von “Hunde für Handicaps e.V.” In der Folgezeit lag mein Fokus dann aber erstmal auf anderen Dingen, aber mit zunehmenden, alters- und behinderungsbedingten Beeinträchtigungen dachte ich immer häufiger darüber nach, dass ein ausgebildeter Assistenzhund mir nun doch wieder eine große Unterstützung im Alltag sein könnte. Durch meine Erfahrung mit Hunden traue ich mir zu, dem Hund viele Dinge mit fachgerechter Anleitung selbst beizubringen, allerdings war mir klar, dass mich die Welpenerziehung überfordern würde, außerdem war mir wichtig, dass der Hund in jeder Hinsicht für die Ausbildung geeignet ist. So kam ich zu Wilma, einer charmanten, bildhübschen schwarzen Labradorhündin, mit der ich nun mit Unterstützung der Trainerinnen von Hunde für Handicaps e.V. für die Prüfung zum Assistenzhund trainiere.
Wilma hat eine besondere Begabung, allen Menschen, denen wir begegnen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Sie ist jetzt schon extrem beliebt in der Nachbarschaft, selbst bei Menschen, die eigentlich Hunde nicht so mögen. Das ist für mich natürlich ein großer Vorteil, allerdings muss sie noch lernen, dass nicht jeder immer überschwänglich begrüßt werden möchte.
Wilma hilft mir schon jetzt bei vielen Dingen, obwohl wir noch ziemlich am Beginn der Spezialausbildung stehen. So hebt sie mir schon fast alles vom Boden auf, trägt die Post vom Briefkasten ins Haus, bellt auf ein entsprechendes Signal, wenn ich Hilfe brauche und lernt gerade, Türen zu öffnen und zu schließen.


Die Aufzucht und anspruchsvolle Ausbildung eines Assistenzhundes sind sehr zeitaufwändig und kostspielig. Leider werden diese Kosten in der Regel, ausgenommen dem Blindenführhund, nicht von Krankenkassen oder anderen Kostenträgern übernommen.
Hunde für Handicaps finanziert daher die Ausbildung der Assistenzhunde über Spenden und viel ehrenamtliches Engagement.
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Hunde für Handicaps und deren Arbeit unterstützen würdet, damit Teams wie zum Beispiel Wilma und ich die Ausbildung zum Assistenzhund erfolgreich abschließen und in Zukunft gemeinsam durchs Leben gehen können.


